Inhaltsverzeichnis:
- Jenny Arias Perez und der Weg zur Chefin
- Currywurst rot-weiß als Markenzeichen
- Gyros, Schnitzel und mehr
- Pläne für die Zukunft des Imbiss
Jenny Arias Perez und der Weg zur Chefin
Jenny Arias Perez leitet den Hafen-Grill seit rund 10 Jahren. Sie begann dort mit 19 Jahren als Aushilfe. Zwei griechische Betreiber führten den Imbiss vor ihr, bis schließlich Fotios Leonidis das Geschäft an sie übergab. An den Wänden erinnern noch heute Darstellungen der griechischen Mythologie an diese Zeit.
Die gebürtige Essenerin mit spanischen Eltern brachte sich das Kochen selbst bei. Eine klassische Ausbildung hat sie nicht absolviert. Heute ist sie Mutter eines zweijährigen Sohnes und führt den Imbiss eigenständig. Unterstützung erhält sie von vier Mitarbeiterinnen.
Currywurst rot-weiß als Markenzeichen
Die Currywurst ist eine Spezialanfertigung und nur hier erhältlich. Jenny entwickelte das Rezept gemeinsam mit dem Hersteller. Auch die Soße entstand aus einer eigenen Mischung von Ketchup und Gewürzen. Die genaue Zusammensetzung bleibt ein Geheimnis.
Zu den meistverkauften Gerichten gehören:
- Currywurst rot-weiß
- Gyrosteller
- Schnitzel
Ein älteres Ehepaar kommt seit 15 Jahren regelmäßig und bestellt stets dieselbe Kombination aus Currywurst, Pommes und Soße.
Gyros, Schnitzel und mehr
Die Gyrospieße stellt Jenny selbst her. Das Fleisch wird roh eingekauft, mariniert und mit eigener Würze versehen. Danach kommt es auf den Spieß und erhält beim Grillen eine knusprige Kruste. Auch die Schnitzel finden großen Anklang bei den Gästen.
Die Speisekarte bietet zudem:
- Gyros-Pita und Gyrosplatte
- Metaxasteaks
- Hamburger, Cheeseburger und Chicken Nuggets
- Verschiedene Salate
Die Preise sind bewusst niedrig gehalten, sodass auch Familien regelmäßig vorbeischauen.
Pläne für die Zukunft des Imbiss
Der Hafen-Grill existiert seit etwa 50 bis 60 Jahren. Eine genaue Zahl ist nicht belegt, doch Erzählungen weisen auf dieses Alter hin. Jenny konzentriert sich jedoch auf die kommenden Jahre.
Über die Weihnachtszeit möchte sie den Innenraum modernisieren. Geplant sind neue Möbel, frische Farbe an den Wänden sowie ein Wintergarten anstelle des bisherigen Freisitzes. Damit sollen auch im Winter zusätzliche warme Plätze entstehen.
Der Imbiss ist längst mehr als ein Ort für schnelle Mahlzeiten. Er ist Treffpunkt für Fußballfans, Anwohner und Stammgäste, die seit Jahrzehnten das Angebot schätzen.
Quelle: WAZ, www.milekcorp.com/de