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Spielplatz Prosperstraße in Essen-Dellwig
Der Spielplatz an der Prosperstraße/Kraienbruch in Dellwig soll bis Spätsommer 2026 fertiggestellt werden. Bereits im Dezember 2021 hatte der Rat beschlossen, diesen Bereich auszubauen. Grund ist der hohe Bedarf an Freizeitflächen im Stadtteil. Die Stadt stellt dafür rund 270.000 Euro bereit.
Die Umgestaltung soll Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 0 und 17 Jahren ansprechen. Vorgesehen sind mehrere Zonen:
- ein Kleinkinderbereich mit Sandkasten, Kletter-Rutsche und Wippen
- Spielgeräte für größere Kinder wie Doppelschaukel, Kletternetz und Karussell
- ein Ninja-Parcours mit zehn Elementen für Jugendliche
Zusätzlich entstehen Sitzgelegenheiten und neue Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Von den Maßnahmen profitieren besonders Familien in sozial benachteiligten Lagen.
Gerscheder Weiden in Essen
Auch die 2.900 Quadratmeter große Anlage an den Gerscheder Weiden wird vollständig erneuert. Die Stadt investiert dort rund 265.000 Euro. Bisher gab es nur eine Schaukel, einen Sandkasten und eine Tischtennisplatte. Das Angebot soll künftig deutlich breiter sein.
Geplant sind:
- eine Kletter-Rutsche und mehrere Wippen
- eine Seilbahn auf der Grünfläche
- ein kleines Fußballfeld mit Minitoren
- eine zusätzliche Tischtennisplatte und eine Hängematte
Die Anlage soll barrierefrei werden. Deshalb werden die Wege so gestaltet, dass auch Menschen mit Rollstuhl oder Rollator sie nutzen können. Auch die Begrünung verändert sich. Neue heimische Büsche und Sträucher sollen bessere Lebensräume für Insekten und kleine Tiere schaffen.
Zeitplan und Finanzierung
Beide Bauvorhaben sollen parallel laufen. Der Beschluss über den Start fällt Ende September. Der Spielplatz in Dellwig wird voraussichtlich im Spätsommer 2026 eröffnet, der an den Gerscheder Weiden bereits im Frühling 2026.
Die Gesamtkosten belaufen sich damit auf etwa 535.000 Euro. Mit diesen Investitionen setzt die Stadt Essen auf eine deutliche Aufwertung der Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche. Familien in den betroffenen Stadtteilen sollen so langfristig bessere Aufenthaltsmöglichkeiten erhalten.
Quelle: Radio Essen, www.sn2world.com/de