Freitag, 02 Januar 2026 15:00

Sternsinger und neue Regeln in Essen

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Sternsinger unterwegs und neue Regeln zum Jahresbeginn in Essen. Sternsinger unterwegs und neue Regeln zum Jahresbeginn in Essen. Foto: Pixabay / Lizenz: Pixabay

Der Jahresbeginn bringt in Essen zahlreiche Aktivitäten und verbindliche Neuerungen. In vielen Stadtteilen sind die Sternsinger unterwegs und bringen den Segen in Häuser, Kirchen und auf öffentliche Plätze. Gleichzeitig treten zum Jahreswechsel mehrere kommunale und bundesweite Regelungen in Kraft, die Verkehr, Mobilität und Kosten im Alltag betreffen. Termine, Orte und feste Vorgaben prägen die ersten Januartage. Wer sich einen Überblick über weitere Vorschriften rund um den Jahreswechsel verschaffen will, findet ergänzende Informationen zu aktuellen Regeln zum Jahreswechsel in Essen.

Inhaltsverzeichnis:

Sternsinger in Essen-Nord

Ab Anfang Januar ziehen die als Heilige Drei Könige verkleideten Kinder durch die nördlichen Stadtteile und sammeln Spenden unter dem Motto Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit. Die Organisation übernehmen Jugendliche in den jeweiligen Gemeinden. Die Aktionen beginnen mit Gottesdiensten und klar festgelegten Zeitfenstern.

In Stoppenberg, Altenessen und Katernberg finden Sternsinger-Auftritte in mehreren Kirchen statt. Dazu zählen die Ev. Thomaskirche Stoppenberg, St. Joseph, Hl. Schutzengel, Herz Mariä, St. Hedwig und St. Johann. Die Termine liegen zwischen dem 2. und 5. Januar, meist im Zeitraum von 10 bis 18 Uhr.

In Altenessen-Nord besuchen die Gruppen alle Haushalte im Einzugsgebiet ohne vorherige Anmeldung. In Altenessen-Süd sowie in Stoppenberg sind Hausbesuche nur nach Anmeldung möglich. Zusätzlich stehen die Sternsinger an öffentlichen Orten wie Rewe-Märkten und vor dm-Filialen.

  • Hausbesuche teils ohne Anmeldung vom 2. bis 4. Januar
  • Anmeldepflicht in einzelnen Gemeinden mit festen Zeitfenstern
  • Öffentliche Sammelstellen vor Supermärkten und Kirchen

Sternsinger in Rüttenscheid und Stadtwald

Auch im Süden der Stadt sind die Sternsinger mehrere Tage im Einsatz und besuchen Haushalte sowie zentrale Plätze. In Rüttenscheid sind die Gruppen der Gemeinde St. Andreas vom 2. bis 5. Januar unterwegs. Am 3. Januar sind sie zusätzlich mit einem Stand auf dem Rüttenscheider Markt von 7.30 bis 14 Uhr präsent.

In Rellinghausen und im Stadtwald besuchen die Sternsinger von St. Lambertus und Theresia sowie der evangelischen Gemeinde die Haushalte vom 3. bis 5. Januar. Die Einsätze erfolgen vormittags sowie am späten Nachmittag und frühen Abend.

Weitere Gemeinden wie St. Hubertus und Raphael sowie St. Ludgerus und Martin setzen auf verbindliche Anmeldungen per Telefon oder E-Mail. Die Einsätze verteilen sich auf mehrere Tage mit klar definierten Uhrzeiten.

Sternsinger in Werden und Kettwig

In Werden, Bredeney, Haarzopf, Fischlaken und Kettwig ziehen die Sternsinger von Tür zu Tür und gestalten zusätzlich mehrere Gottesdienste. In Werden beginnt die Aktion am 3. Januar mit der Aussendungsfeier um 9 Uhr in der Basilika St. Ludgerus.

In Bredeney sind die Sternsinger an drei Terminen im Januar unterwegs. Anmeldungen erfolgen über ausgelegte Zettel in der Kirche oder per E-Mail. In Haarzopf und Fischlaken konzentrieren sich die Aktionen auf den 10. und 11. Januar.

In Kettwig und Mintard sind die Sternsinger vom 3. bis 6. Januar sowie erneut am 10. Januar unterwegs. Angemeldete Haushalte werden teilweise noch bis zum 17. Januar besucht.

Neue Regeln für E-scooter in Essen

Ab 2026 dürfen E-Scooter in Essen ausschließlich auf festen Abstellflächen zurückgegeben werden. Diese Regelung wurde bereits im Februar 2025 vom Rat der Stadt beschlossen und zum Jahreswechsel umgesetzt.

Aktuell sind fünf Anbieter mit rund 3.800 E-Scootern im Stadtgebiet aktiv. Allein 1.000 Fahrzeuge befinden sich in der Innenstadt. Dort ist das Abstellen nur noch auf etwa 54 ausgewiesenen Abstellflächen erlaubt.

Weitere Abstellzonen sind unter anderem für Rüttenscheid, Steele, Kray, Borbeck und Stoppenberg geplant. Wer einen Roller außerhalb dieser Flächen abstellt, kann die Fahrt nicht beenden und zahlt weiter. Ähnliche Maßnahmen gibt es auch in anderen Städten, mehr dazu hier.

Kosten und Pflichten zum Jahreswechsel

Mehrere Preisänderungen betreffen Haushalte, Pendler und Autofahrer gleichermaßen. Der gesetzliche Mindestlohn steigt auf 13,90 Euro. Die Verdienstgrenze für Minijobs erhöht sich auf 603 Euro.

Gleichzeitig werden Uber-Fahrten teurer. Sie dürfen nur noch maximal sieben Prozent günstiger sein als Taxis. Hintergrund sind Schutzmaßnahmen für das lokale Gewerbe, wie sie bereits bei Protesten der Essener Taxiunternehmen thematisiert wurden.

Für Autofahrer steigt der Spritpreis um etwa 15 bis 20 Cent pro Liter aufgrund höherer CO₂-Kosten. Auch Autoversicherungen können teurer werden. Das Deutschlandticket kostet nun 63 Euro statt 58 Euro. Zusätzlich müssen Führerscheine der Jahrgänge 1999 bis 2001 bis Mitte Januar umgetauscht werden.

Quelle: Radio Essen, WAZ, SN2 WORLD

FAQ

Wann sind die Sternsinger in Essen unterwegs?

Die Sternsinger sind in Essen überwiegend zwischen dem 2. und 11. Januar unterwegs. In einzelnen Stadtteilen erfolgen Besuche nach Anmeldung, in anderen ohne vorherige Anmeldung, abhängig von der jeweiligen Gemeinde.

Welche Stadtteile werden von den Sternsingern besucht?

Besuche finden unter anderem in Essen-Nord, Rüttenscheid, Stadtwald, Werden, Bredeney, Haarzopf, Fischlaken, Kettwig und Mintard statt. Die genauen Zeiten variieren je nach Gemeinde.

Müssen Hausbesuche der Sternsinger angemeldet werden?

In mehreren Gemeinden sind Hausbesuche nur nach vorheriger Anmeldung möglich. In anderen Bereichen werden alle Haushalte im Einzugsgebiet ohne Anmeldung besucht.

Was ändert sich 2026 für E-Scooter in Essen?

Ab 2026 dürfen E-Scooter in Essen nur noch auf ausgewiesenen Abstellflächen abgestellt werden. Wer den Scooter außerhalb dieser Flächen abstellt, kann die Fahrt nicht beenden und zahlt weiter.

Welche Kosten steigen zum Jahreswechsel in Essen?

Zum Jahreswechsel steigen unter anderem der Mindestlohn auf 13,90 Euro, der Preis für das Deutschlandticket auf 63 Euro sowie die Kosten für Kraftstoff und teilweise für Autoversicherungen.